Aktuelles - Neuigkeiten und Wichtiges
Ein Licht strahlt auf - Licht sein für andere
„Ein Licht strahlt auf!“ Unter diesem Motto stand der ökumenische vorweihnachtliche Gottesdienst mit Pfarrer Michael Hierl und Pfarrer Martin Höpfner. Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6 gestalteten den Gottesdienst mit einem Anspiel ( „Das Licht, das nicht erlöschen darf“), mit Texten, mit Musik und Gesang mit. Die Musikklasse (5) gab die Lieder „Jetzt fangen wir zu singen an“ und „Long time ago“ zum Besten. Religionslehrerin Irmgard Schick, Lehrerin Ulrike Hermberg und Musiklehrerin Elisabeth Weiß begleiteten die Lieder auf der Gitarre.
Wie Pfarrer Höpfner in seiner Predigt sagte, kam mit Jesu Geburt „das Licht“ in die Welt.
Wie er sollten auch wir Licht sein für unsere Mitmenschen. Wir sollten ihnen Friede, Freude, Vertrauen und Hoffnung zukommen lassen. Dazu gebe es in der Schule, in der Familie und in der Freizeit viele Gelegenheiten. Pfarrer Michael Hierl`s Wunsch: „Möge das Licht von Bethlehem hineinleuchten in euer Leben, nicht nur in diesem Tagen um Weihnachten, sondern auch im neuen Jahr und in eurem ganzen Leben.“
Einstimmung auf Weihnachten
In diesen Tagen und Wochen versammeln sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften in der Aula unterm Adventskranz, um sich mit Liedern, Instrumentalmusik, Gedichten, besinnlichen und heiteren Geschichten auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen. Zum Gelingen der Feierstunde tragen Schüler und Lehrkräfte bei. Am letzten Schultag vor den Ferien gestalten die Kinder den vorweihnachtlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche mit.
FSV Berngau spendet an Schule
In diesem Jahr verzichtet der FSV Berngau auf Weihnachtsgeschenke für seine Übungsleiter und Betreuer. Stattdessen spendete der Sportverein das Geld und dem Förderverein “Horizont” der Schule und dem Kindergarten “St. Peter und Paul”. 1. FSV-Vorsitzender Peter Blank und Abteilungsleiter Werner Schmid übereichten je 150 € an Förderverein-Kassier Helmut Rauscher und an Kindergartenleiterin Sigrid Klenhardt und. Beide bedankten sich ganz herzlich für die Spende und versicherten, das Geld gewinnbringend in die Bildungsarbeit zu investieren.
Schule mit Gesang und Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten
Mit dem Musikstück „Alle Jahre wieder“ eröffneten die Jungmusiker der Blaskapelle den 2. Weihnachtsmarkt. Der Kindergarten folgte mit dem Lied „Kling, Glöcklein kling“ und die Schule „Nun fangen wir zu singen an, Halleluja“. Christkind Angela Steinmetz zeigte sich in seiner Begrüßung erfreut über die große Besucherschar, wünschte allen einen besinnlichen Advent und gesegnete Weihnachten. Auch die Schule war in der Budenstadt mit einem Stand vertreten. Hier boten die Schüler und Lehrkräfte viele Bastelarbeiten an, dazu selbstgebackene Plätzchen und Pralinen. Der Erlös ist für die Aktion „ Schutzengel gesucht“.
„Schutzengel gesucht“ - auch an unserer Schule!
Schüler wollen Erlös aus dem Weihnachtsmarkt für Kinderheim in Bihac spenden
Den Vortrag und die Bilder von Günter Prantl, dem Vorsitzenden des Vereins „Schutzengel gesucht“ werden die Schüler und Lehrkräfte unserer Schule nicht so schnell vergessen. Seine Ausführungen und die eindrucksvollen Bilder von der Not und vom Leid in Bosnien-Herzegowina machten alle betroffen. Als Günter Prantl im Jahre 1996 - kurz nach Ende des Balkankrieges - bei seinem ersten Besuch die ausweglose Lage der Kinder in Bosnien sah, stand für ihn fest: „Da muss ich - da müssen wir helfen!“ Wieder zuhause organisierte er den ersten Hilfstransport: acht Lkws mit Lebensmitteln, Möbeln und Medikamenten. In der Vergangenheit hat der Verein „Schutzengel gesucht“ wiederholt Hilfstransporte organisiert und durchgeführt. Vorsitzender Günter Prantl: „Es fehlte dort am Allernötigsten.“
Wie er in seinem eindrucksvollen Vortrag ausführte, unterstützt der Verein seit mittlerweile zwölf Jahren das Kinderheim „Centar Duga“ („Haus Regenbogen“) in Bihac. Und es besteht keine Hoffnung, dass der bosnische Staat selbst für seine „vergessenen Kinder“ sorgen kann, zu schlecht ist die finanzielle Lage im Land.
Der Vorsitzende: „ Wir sehen uns in der Verpflichtung, die Zukunft des Hauses Regenbogen“ zu sichern. „Es geht uns um die Kinder, die auch 16 Jahre nach Ende des Balkankrieges noch immer von verzweifelten Müttern am Krankenhaus in Bihac zurückgelassen oder im Schuhkarton vor einer Polizeistation abgestellt werden.
Seit Gründung des Kinderheims konnten Dank Unterstützung des Vereins „Schutzengel gesucht“ insgesamt 209 Kinder aufgenommen und bis zum sechsten Lebensjahr betreut werden.
Prantl: „Aber auch heute haben diese Kinder ohne Hilfe aus Deutschland keine Chance. So müssen für das Kinderheim und für das Familienprojekt vom Verein alljährlich 270000 € an Spenden aufgebracht werden.
Prantl versichert: „ Wir sind für jede Spende dankbar. Jeder Euro hilft!“
Nach dem Vortrag von Günter Prantl waren Schülerinnen und Schüler, dass finanzielle Hilfe hier dringend notwendig ist.
In der Schülermitverantwortung (SMV) hat Schülersprecherin Laura Prantl das Lebenswerk ihres Vaters ebenfalls vorgestellt. Daraufhin hat das Gremium einstimmig beschlossen, den Erlös aus dem Verkauf beim Weihnachtsmarkt am 11. Dezember dem Verein „Schutzengel gesucht“ zu spenden.
Autorenlesung mit Klaus Sauerbeck
Schüler und Lehrer von den Schul- und Fußballgeschichten begeistert
Schüler und Lehrer sind gleichermaßen begeistert von seinen Schul- und Fußballgeschichten, von seinen Gedichten - modern und im Dialekt. Der Pädagoge Sauerbeck, Buchautor und Rektor an der Mittelschule Undorf, will Kindern Mut zusprechen, will sie zur Zivilcourage ermutigen und den Wert der Freundschaft vermitteln – aber „ ohne erhobenen Zeigefinger“, wie er betont.
Da ist Maja, die lieber in den Fußballverein als in die Gruppenstunde will. Doch ihr Vater ist strikt dagegen. Auf dem Volksfest fordert die Tochter ihren Papa beim Torwandschießen heraus- und das erfolgreich! Dieser ist jetzt keineswegs böse auf ihre Tochter. Ganz im Gegenteil: Er ist ganz stolz ist sie und meldet die Tochter gleich am nächsten Tag beim Fußballverein an. Der Vater hat gelernt, dass Fußball nicht was für Buben ist. Das Kapitel „Bastian schafft es“ im Buch „Elf Freunde bleiben am Ball“ dreht sich um einen Jungen, der seine Nervosität besiegt und beim Fußball lernt „Trau dir was, glaub an dich!“ Übrigens FC Bayern Manager Uli Hoeneß hat zum Buch „Fußballgeschichten für Mädchen und Jungs“ das Vorwort geschrieben. Das macht auch den Autor schon auch ein bisschen stolz. Klaus Sauerbeck schreibt auch Schulgeschichten. Meistens hat er sie selbst erlebt, nicht als Lehrer, sondern als Schüler. Da beschuldigt ein Lehrer einen Schüler, der einen Mitschüler bedroht haben soll. Doch bei den Recherchen stellt sich heraus, dass der den Falschen beschuldigt hat. Öffentlich und in aller Form entschuldigt sich die Lehrkraft beim Betroffenen. Die Schüler finden es klasse, dass der Lehrer den Fehler zugegeben hat. Die folgende Geschichte macht die jungen Zuhörer betroffen: Da ist Amira, 15-jährig und dunkelhäutig. Drei Skinheads verspotten sie, spuken ihr ins Gesicht und schlagen sie mit einem Baseballschläger. Der 14 Jahre alte Marc, schmächtig von Struktur, und eine alte Frau mischen sich ein, dann auch die herumstehende Menschenmenge. Später führt die Polizei die drei Neonazis ab. Der Autor ist überzeugt: „Wenn viele sich einig sind, haben die wenigen keine Chancen! Wir müssen uns immer erheben, wenn Unschuldigen Unrecht getan wird!“
Der Autor verrät: Sein Lieblingsbuch trägt den Titel „Stille Nacht, heilige Nacht“ Es erzählt die Geschichte eines wunderbaren Liedes, das er auf seine Art erzählen darf. Klaus Sauerbeck ermuntert die Kinder und Jugendlichen, Stift und Blatt zur Hand zu nehmen und selbst Geschichten und Gedichte zu schreiben. „Schreibt im Dialekt, da gibt es keine Rechtschreibfehler!“
Erlebnistage im Bayerischen Wald
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Eine Woche verbrachten die fünfte und die sechste Klasse mit den Lehrkräften Frau Kohlmann und Herrn Schrafl im Haus „Wiesengrund“ bei Bischofsreut. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen Erlebnistouren, Nachtwanderung, Kistenklettern, Abseilen am Haus, Flutlichtklettern, gemeinsame Spiele, Galadinner (selbst zubereitet) und bunter Abend.
Nach der Ankunft mussten die Schülerinnen und Schüler zunächst das Haus „erobern“. Dabei mussten sie eine Plane mit einem mit Wasser gefüllten Becher über Hindernisse heil zum Haus befördern. Nach dem Essen stürmten die Kinder sogleich die Zimmer, packten ihre Koffer aus und überzogen die Betten.
Nach verschiedenen Kennlernspielen stellten die beiden Teamer das Wochenprogramm vor und erarbeiteten mit den Schülern die Ziele des Aufenthalts.
Bei der Nachwanderung am ersten Tag ging es zunächst über feste Wege im freien Gelände, sodann mitten durch den dunklen Wald. Ein Stück eines Waldweges durften die Schüler – in Abstand von ein bis zwei Minuten - alleine gehen, was vielen nicht gerade leicht fiel. Am Ziel hatte der Teamer eine brennende Kerze aufgestellt. Sichtlich erleichtert war man, als die brennende Kerze ins Blickfeld rückte.
Beim bunten Abend am vorletzten Tag machten die Schülerinnen und Schüler Musik, spielten lustige Witze und Sketsche, veranstalteten ein Quiz und begeisterten mit spektakulärer Akrobatik.
Für Schüler und Lehrkräfte war der Aufenthalt ein besonderes Erlebnis und wird bei ihnen noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Workshop „Internet- Chancen und Gefahren“
In Zusammenarbeit mit der Schule, dem Förderverein „Horizont“ und dem Jugendamt Neumarkt veranstaltete die Gemeinde einen Jugendlichen-Eltern-Workshop zum Thema „ Chancen und Gefahren des Internets“. Als Referenten konnte sie die beiden Medienpädagoginnen Esther Christmann und Petra Wilebnowski von der Jugendschutzstelle Regensburg gewinnen.
Bürgermeister Wolfgang Wild und Schulleiterin Maria Gebhardt legten bei ihrer Begrüßung dar, dass das Internet nicht nur den Erwachsenen viele Möglichkeiten der sinnvollen Nutzung biete, sondern auch den Kindern und Jugendlichen. Internet gehört heute zur Lebenswelt der Jugendlichen.
Wichtig sei, dass die Eltern wissen, wo sich ihre Kinder im Internet bewegen. Gerade Kindern und Jugendlichen ist oftmals nicht bewusst, in welche Fallen sie tappen können. Aufklärung sei deshalb der beste Ratgeber.
Themen des Workshops waren:
Nutzung des Internets, mögliche Gefahren, soziale Netzwerke (Facebook, YouTube), Sozial Games, Cybermobbing, Persönlichkeitsrechte, Abzocke, Urheberrecht, sicheres Passwort usw.
Für die Eltern und für die Jugendlichen war der Workshop interessant und wertvoll.
Viertklässler mit dem Fahrrad sicher unterwegs
Mit sehr großem Erfolg haben die Viertklässler unserer Grundschule die Fahrradprüfung abgeschlossen. So haben alle die theoretische und praktische Prüfung auf Anhieb geschafft, einige sogar mit Null- bzw. nur einen einzigen Fehlerpunkt. Für Jan Pabst, Timo Rupp, Daniel Schmid und Lukas Thumann gab es von der Polizei dafür einen Ehrenwimpel.
Die beiden Ausbilder Herr Nedo und Herr Biller von der Polizeiinspektion Neumarkt zollten die Buben und Mädchen großes Lob. Die praktische Unterweisung erfolgte auf dem Verkehrsgarten in Postbauer-Heng. Die praktische Prüfung beinhaltete eine Einzel- und Gruppenfahrt sowie eine Fahrt im Realverkehr. Den theoretischen Verkehrsunterricht hatte Klassenlehrerin Christine Fersch im Heimat- und Sachunterricht erteilt. Hier erfolgte die theoretische Radprüfung mittels Fragebogens.
Rekordergebnis
Der Sponsorenlauf der Schule für die Aktion „Plant for the planet“ erbrachte das stolze Gesamtergebnis von 5015,04 €. Insgesamt sind die Schülerinnen und Schüler 2106,5 Kilometer gelaufen. Diese beiden Ergebnisse haben Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Sponsoren gleichermaßen positiv überrascht. Der Dank gilt allen, die zum großen Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Im Frühjahr ist nunmehr ein große Baumpflanzaktion geplant.
Schüler sammelten mit Laufen eine Menge „Baumgeld“
Jeder gelaufene Kilometer und jeder Geldbetrag zählte
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„Wir wollen heute handeln, damit die Erde lebt, und viele Runden laufen - ihr alle euer Bestes gebt!“ So sangen am gestrigen Dienstag die Grundschüler zur Einstimmung auf den Spendenlauf zugunsten der weltweiten Aktion „Plant for the planet“. Während die Grundschüler viele Runden auf dem Sportgelände drehten, absolvierten die Mittelschüler mehrmals einen knapp drei Kilometer Rundkurs. Unter den Läufern war auch Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Wolfgang Wild.
Viele der Kleinen zeigten besonders große Ausdauer und rannten die kurze Strecke gleich mehrmals ohne auszusetzen. Die Großen ließen sich auch nicht „lumpen“ und machten sich nach einer kurzen Verschnaufpause wieder auf zur nächsten drei Kilometer langen Runde. An mehreren Stationen mussten die Läufer in einer Stempelkarte eintragen lassen, dass sie die Runde ordnungsgemäß bewältigt hatten. Am Zieleinlauf gab es Mineralwasser sowie frisches Obst, am Schluss der Veranstaltung für alle eine vom Elternbeirat gesponserte Mehrkornstange mit Butter.
Eine Woche hatten die Schüler Zeit, sich für diesen Tag einen Geldgeber zu suchen. Bei vielen sprangen die Eltern, Oma, Opa oder Verwandte als „Finanziers“ ein, so auch bei Linda, Sandra, Christin und Carmen, die schon ganz außer Puste sind, aber noch eine weitere Runde dranhängen wollen. „Bei mir müssen die Eltern aber ganz schön blechen“, lachen Patrick und Jan. Großes Lob zollte die Schulleiterin den vielen Helfern, die einen geordneten Ablauf der Veranstaltung garantierten, den Eltern, der FFW, den Gemeindearbeitern sowie den Lehrkräften. Die gesamten Einnahmen aus dem Sponsorenlauf werden für Pflanzaktionen im Frühjahr verwendet. Damit wollen die Kinder und Jugendlichen einen sichtbaren Beitrag gegen den drohenden Klimawandel leisten und sich für mehr Klimagerechtigkeit einsetzen.
Sparkasse - Spenden an die Schulen im Landkreis Neumarkt
Die Sparkasse als regionales Geldinstitut fühlt sich der Bevölkerung des Landkreises Neumarkt in besonderer Weise verbunden.
Insgesamt erhielten in diesem Jahr 46 Schulen im Landkreis, darunter auch die Grund- und Mittelschule Berngau eine Spende.
Soziale Kompetenzen - wichtige Bausteine für einen erfolgreichen Einstig ins Berufsleben
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Schüler und Eltern der Verbund-Mittelschulen Berngau, Freystadt und Mühlhausen waren gleichermaßen begeistert vom Projekt „ Soft- Sozialkompetenzen für Teenager" des Arbeitskreises SchuleWirtschaft. „ Super", „ toll", so die Jugendlichen. „ Ein Tag, der auch mir viel gebracht hat", meint eine Mutter und ein Vater stimmt nickend zu.
An fünf erlebnispädagogischen Stationen - Bogenschießen, Segway, Blind-Parcours, Kletterwand und NASA-Training - waren Kinder und Eltern aktiv - gemeinsam und spielerisch. Dabei wurden ihnen soziale Kompetenzen abverlangt, die auch in der späteren Arbeitswelt wichtig sind: z.B. Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, selbstständiges Arbeiten, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.
Auch die Schulleiterinnen Ursula Schroll (Mühlhausen), Maria Gebhardt (Berngau) und Cornelia Krodel (Freystadt) fanden es klasse, dass sich die 7. Klassen auf das „Abenteuer“ einlassen und sich die Eltern einen ganzen Samstagvormittag für ihr Kind Zeit nehmen.
Warum diese außergewöhnliche Veranstaltung?
Arbeitskreisvorsitzende Theresa Altmann (Rektorin) stellt das Projekt näher vor. Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft Neumarkt hat es sich mit dem Projekt „SOFT - Sozialkompetenzen für Teenager" zur Aufgabe gemacht, wichtige Kompetenzen wieder ins Bewusstsein der Jugendlichen und deren Eltern zu rücken. Sie sollen an unterschiedlichen erlebnispädagogischen Stationen durch Eigenaktivität wichtige Schlüsselqualifikationen erfahren und wahrnehmen können. Die dabei ins Bewusstsein gerückten Schlüsselqualifikationen sollten sie dann in der Schule, in der Familie und im Alltag einüben.
Die Teams an den fünf Stationen bestanden aus Führungskräften der Wirtschaft und Berufsausbildung, aus Jugendexperten, Sozialpädagogen und Lehrkräften.
Ein „Highlight“ war das Fahren mit Segways. Nach einer kurzen Einführung legen die Kinder los, die Eltern sind etwas zögerlicher. Durch Lage- bzw. Gewichtsveränderung des Körpers werden Geschwindigkeit und Fahrrichtung bestimmt. Wichtig ist, dass sie die Anweisungen genau befolgen, zuhören und Informationen bewusst umsetzen. Verantwortungsbewusster Umgang mit Geräten ist ebenso wichtig wie Körperbeherrschung.
Bei der zweiten Station führt ein Begleiter einen „Blinden“ ruhig und konzentriert durch den Raum, lässt Gegenstände ertasten und benennen. Verantwortung für andere zu übernehmen, sich auf andere verlassen und Einfühlvermögen und unabdingbar.
Beim Bogenschießen sind andauernde Konzentration, Ruhe, aber auch Gelassenheit und Zielstrebigkeit verlangt. Gottfried Jäger macht es vor und sein Pfeil „sitzt".
Beim NASA-Training suchen Eltern und Kinder gemeinsam nach der bestmöglichen Lösung für das vorgegebene Problem: Kommunikation und Teamfähigkeit stehen hier im Vordergrund, aber auch Kritikfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. An der nächsten Station haben die Schüler die Aufgabe die Kletterwand unter unterschiedlichen Aufgabenstellungen zu besteigen bzw. zu überwinden. Sie müssen sich gegenseitig sichern und abstützen, um die Zielvorgaben einhalten zu können.: Gefragt sind Körperbeherrschung, Konzentration, Durchhaltevermögen, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit.
Am Ende dieses Projekt-Tages erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat- ein sicherlich interessantes Dokument für die Bewerbungsmappe. Der Dank gilt den Schülern, Eltern, den Teams und den Sponsoren aus Wirtschaft und der Bundesagentur für Arbeit.
Der schwerste Kürbis brachte 25,5 Kilogramm auf die Waage
In enger Zusammenarbeit mit der Grundschule veranstaltete der Obst- und Gartenbauverein einen Kürbiswettbewerb. Organisiert hatten diesen Vorsitzender Josef Meier, Sabine Götz, Petra Meier und Roswitha Wolf. Nunmehr wurden die Sieger ermittelt. 1. Sieger wurde Niklas Meier. Sein Kürbis brachte 25,5 Kilogramm auf die Waage. Den zweiten Platz belegte Janik Schuster mit einem Prachtexemplar von 25 Kilogramm, Platz drei Simon Blomenhofer mit einem 17.9 Kilogramm schweren Kürbis. Jonas Nißlbeck hatte einen Kürbis mit 15,2 Kilogramm und Sebastian Lenz mit 14 Kilogramm. Alle 20 Preisträger bekamen vom OGV ein kleines Präsent.
Schule beteiligt sich an der weltweiten Aktion „Plant for the planet“
Die drei jungen Klimabotschafterinnen mit Schulleiterin Maria Gebhardt (li.) und Hemma Ehrnsperger aus Neumarkt
Es ist ganz still in der Aula der Schule. Aufmerksam und interessiert lauschen die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule den Ausführungen der drei jungen Klimabotschafter Sophie, Julia und Cornelia (alle10 Jahre) aus Neumarkt. In ihrem beeindruckenden Vortrag machen sie auf ein großes Problem auf der Welt aufmerksam: auf die Klimaveränderung, auf ihre Ursachen und Auswirkungen auf die Umwelt. „Es ist nicht gerecht, dass die Menschen in den Ländern am meisten unter der Klimaerwärmung leiden, die am wenigstens CO 2 verursachen“, erklären die selbstbewusst auftretenden jungen Damen. Man merkt ganz schnell, dass die Mädchen hinter dem stehen, was sie sagen. Und sie kommen bei den Kindern und Jugendlichen an.
Nach ihren Ausführungen pustet ein US-Amerikaner pro Jahr 20 Tonnen CO 2 in die Atmosphäre, ein Europäer zehn, ein Chinese vier und ein Afrikaner weniger als 0,5 Tonnen in die Atmosphäre.
Die Klimabotschafterinnen fordern Klimagerechtigkeit. Sie wollen nicht länger zuschauen, sondern aktiv gegen die Umweltveränderungen angehen, auch die Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Berngau und Sengenthal für die Klima- und Gerechtigkeitsproblematik sensibilisieren und sie für die Aktion „Plant for the planet“ (Pflanzt Bäume für die Welt) begeistern. Bäume sind Kohlenstoffspeicher. „Je mehr Bäume, desto weniger Kohlenstoffdioxid“ lautet ihre logische Schlussfolgerung. Die Schülerinitiative „Plant for the planet“ wurde im Jahre 2007 vom damals neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet.
Die Schule hat sich entschlossen, diese weltweite Aktion tatkräftig zu unterstützen. Zur Finanzierung des Pflanzmaterials – es sollen möglichst viele Bäume im Bereich des Schulverbandes gepflanzt werden – veran-stalten die Schülerinnen und Schüler am 18. Oktober von 9 Uhr bis 12 Uhr am Sportgelände und auf der Gemeindestaffellauf-Strecke einen Sponsorenlauf.
Herzlich willkommen an unserer Schule: die 28 Abc-Schützen
Herzlich begrüßten die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klasse die 28 Erstklässler - davon neun von der Kombiklasse 1/2 - mit einem Lied und einem Gedicht. Willkommen geheißen hatten auch Schulleiterin Maria Gebhardt und die beiden Klassenlehrerinnen Gisela Seefelder und Brigitte Kopp die Schulneulinge sowie deren Eltern, Opas und Omas. Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse überreichten den Abc-Schützen zudem ein kleines Schächtelchen mit der Anlauttabelle.
Bei Kaffee und Kuchen ermunterte Schulleiterin Maria Gebhardt die Eltern, Vertrauen zu ihren Kindern zu haben, ihnen immer wieder Mut zu machen, sie zu fördern, aber auch zu fordern. Elternbeiratsvorsitzender Michael Ortwein informierte bei dieser Gelegenheit die Eltern über die Zielsetzungen und Aufgaben des Elternbeirats und des Fördervereins „Horizont“. Der Begrüßungsfeier vorausgegangen war ein Segensgottesdienst in der Pfarrkirche. Nicht fehlen durfte das obligatorische Klassen- und Erinnerungsfoto vom 1. Schultag