Schuljahr 2010/11
Verabschiedung: Karin Deß - Lehrerin mit Herzblut und mit hoher fachlicher Kompetenz
Mit Musik und Gesang, mit vielen netten Geschenken und guten Wünschen verabschiedeten sich Schüler und Lehrer von der allseits beliebten und geschätzten Lehrerin und Kollegin Karin Deß. 39 Jahre stand sie im Schuldienst, davon 38 Jahre in Berngau. Karin Deß war eine Lehrerin mit Herzblut und eine Pädagogin mit hoher fachlicher Kompetenz. Lehrer und Schüler werden sie sehr vermissen. „Ich war gerne Lehrerin“, sagte die Lehrerin beim Abschied, „Danke für alles!“
Bereits am Vormittag hatten sich die Grundschulklassen mit ihren Lehrkräften in der Aula zur Abschiedsfeier versammelt. In Instrumentalstücken und Liedern brachten die Kinder ihre Wertschätzung gegenüber der Lehrkraft zum Ausdruck. Die einen hatten eine Erinnerungsmappe mit Tipps für den Ruhestand angefertigt, andere kunstvoll gestaltete Herzen bzw. Rosen, verbunden mit vielen guten Wünschen für die Zukunft überreicht.
Auch die Schulleitung und das Lehrerkollegium ließen es sich nicht nehmen, in einer Feierstunde „unsere Karin“ gebührend zu verabschieden und ihr für die vielen für sie selbstverständlichen Dienste ein großes Dankeschön zu sagen. Schulleiterin Maria Gebhardt würdigte in ihrer Ansprache die großen Verdienste von Karin Deß für die Schule und für die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler. So war Karin Deß eine Pädagogin durch und durch, fürsorglich, einfühlsam und immer hilfsbereit. Stets wusste sie Rat. Sie war für alle die „gute Seele“ der Schule. Für die Zukunft wünschte die Schulleiterin der Lehrkraft viel Zeit für sich, für die Familie und für die Enkelkinder. Im Namen des Lehrerkollegiums bedankte sich Ulrike Hermberg bei Karin Deß: „Wir sind so froh, dass wir dich so lange in unseren Reihen gehabt haben. Wir werden dich sehr vermissen.“
Besten Sportlerinnen und Sportler ermittelt
Bei den Bundesjugendspielen in Leichtathletik erzielten zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Sieger- oder gar Ehrenurkunden. Die drei besten Sportlerinnen und Sportler wurden zusätzlich mit Sachpreisen geehrt. Dies waren bei den Mädchen: Lena Lorek ( 8. Klasse), Christin Simon und Isabel Simon (5. Klasse). Bei den Jungen: Dennis Burovic (7. Klasse), Patrick März (5. Klasse) und Bastian Möges (6. Klasse). Schulleiterin Maria Gebhardt und Sportobmann Michael Schrafl gratulierten den erfolgreichen Sportlern und überreichten die Sachpreise.
M-Schüler beim Quali spitze
An den diesjährigen Quali-Prüfungen beteiligten sich auch die 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse M 9 und offensichtlich mit großem Erfolg. Vier erreichten einen Notendurchschnitt unter 2,0. So schloss Colin Schmitt mit einem Notendurchschnitt von 1,5 ab, Sarah Rackl mit 1,7, Carina Wittmann und Michael Kahr mit jeweils 1,8 und Julia Schweiger mit 1,9. Klassenlehrerin Ulrike Hermberg und Schulleiterin Maria Gebhardt gratulierten dazu ganz herzlich und überreichten ein Buchpräsent.
Schulentlassfeier 2011
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Durch Anstrengung Träume verwirklichen
Michaela Regnath, Anja Ochsenkühn und Esra Enez waren die drei „Quali“- Besten an der Mittelschule Berngau.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche, einer beeindruckenden Feierstunde und einem beschwingten Tanzabend im Berggasthof Sammüller in Neumarkt feierten die 27 Entlassschüler der Mittelschule den Abschied von ihrer Schule. Alle Absolventen haben eine Ausbildungsstelle bzw. besuchen eine Fachschule. In ihren Festreden beglückwünschten Schulleiterin Maria Gebhardt, Klassenlehrer Alexander Thomas, Schulverbandsvorsitzender Wolfgang Wild sowie Gisela Rauscher vom Förderverein „Horizont“ den Jugendlichen zum schulischen Erfolg. Gleichzeitig appellierten sie an diese, nicht nur Träume zu träumen, sondern die Träume auch zu verwirklichen. Dazu gilt es aber: viel Energie, Arbeit und Zeit zu investieren.
Wie Schulleiterin Maria Gebhardt in ihrer Rede sagte, müssen sich die Entlassschüler ab jetzt selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Wichtig sei, so die Schulleiterin weiter, dass sich die Jugendlichen Ziele im Leben setzen und bereit sind, für diese Ziele auch große Anstrengungen auf sich zu nehmen. Für die Zukunft wünschte die Schulleiterin den Jugendlichen, dass sie stets die richtigen Entscheidungen treffen mögen, ihr Einsatz sie vorwärts bringe und das Leben nach ihren Vorstellungen gelingen möge.
Klassenlehrer Alexander Thomas verglich die vergangenen drei Schuljahre mit dem Wetter, es war von allem etwas dabei. Um die Träume verwirklichen zu können, legte er den Jugendlichen ans Herz: Habt Mut, übernehmt Verantwortung, verliert nie das Ziel aus den Augen, zeigt Disziplin, habt Respekt vor anderen Menschen und zeigt Emotionen.
Nach den Worten von Schulverbandsvorsitzenden Wolfgang Wild ist Lernen nicht nur ein ständiger Wegbegleiter, sondern auch der Schlüssel zum Erfolg. Die Schule habe das nötige „Knowhow“ vermittelt, künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein, eigene Ideen zu verwirklichen und die Zukunft zu gestalten. Eine Lanze brach der Bürgermeister für die Mittelschule, ermögliche doch ein erfolgreicher Abschluss vielfältige schulische und berufliche Aufstiegs-möglichkeiten.
Gisela Rauscher vom Förderverein „Horizont“ meinte: „Nach dem neunjährigen Trainingslager in der Schule habt ihr nunmehr die Berechtigung fürs große Spiel im Leben“. Worte des Dankes sprachen Nicole Heinloth und Silvia Kurzendorfer von der neunten Klasse. Für ihr Engagement bedankten sich die Jugendlichen bei den Lehrkräften und beim Hausmeister mit Präsenten.
In einer Bildpräsentation ließen die Entlassschüler die vergangenen drei Jahre nochmals Revue passieren. Höhepunkt der Entlassfeier: die Überreichung der Abschlusszeugnisse durch Klassenlehrer Alexander Thomas, Schulleiterin Maria Gebhardt und Konrektorin Regine Klein. Gutscheine gab es für die drei „Quali“-Besten. Beim anschließenden Abschlussball zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre tänzerischen Leistungen.
Quali-Stress für 53 Schülerinnen und Schüler
In dieser Woche finden an den Mittelschulen die schriftlichen Prüfungen für den Qualifizierenden Hauptschulabschluss statt. Am Montag die Prüfung im Fach Englisch, am Dienstag im Fach Deutsch und am Mittwoch in Mathematik. Die Aufgaben werden zentral von München gestellt. Am Donnerstag steht die Prüfung im Fach "Arbeit-Wirtschaft-Technik" an und am Freitag die Prüfung in "Physik-Chemie-Biologie" bzw. "Geschichte-Sozialkunde-Erdkunde".
An der Schule Berngau nehmen 27 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse, 23 der Klasse M 9 sowie drei externe Schüler am "Quali" teil.
Die Entlassfeier für die Neuntklässler findet am 22. Juli statt.
Alles neu macht der Mai
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Mit viel Politprominenz und vielen Eltern feierte die Schulfamilie die Einweihung der energetisch und generalsanierten Turnhalle. Pfarrer Michael Hierl und Dekan Dr. Norbert Dennerlein erteilten dem Gebäude den kirchlichen Segen. Alle Gäste gratulierten der Schule zur neuen Halle und waren sich nach dem Rundgang darin einig: „Eine sehr gelungene Baumaßnahme!“ Die Gesamtkosten beliefen sich auf 750000 €, wobei sich der Eigenanteil des Schulverbandes 314750 € beträgt. Schüler verschiedener Klassen hatten den Festakt musikalisch gestaltet.
Höhepunkt des Schulfestes waren die Aufstellung und der Tanz um den Maibaum. „Leit, Leit müaßt´s lustig sei“ sangen die Kinder in ihren blauen Schul-T-Shirts. Bei den Workshops konnten die Besucher einen Einblick in die Vogelwelten und in naturwissenschaftliches Experimentieren gewinnen. In der Turnhalle gab es verschiedene sportliche Vorführungen des FSV, im Mehrzweckraum einen Film über die Entstehung des Schülercafés und auf dem Schulgelände lustige Spielstationen. Zur Unterhaltung spielten die „Fexer“- ehemalige Schüler- auf. Für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste sorgte in bewährt guter Weise der Elternbeirat.
Zwei Mal so richtig aufgetischt
Am Mittwoch und Donnerstag tischten 12 Schülerinnen in der Schulküche der Mittelschule Berngau köstliche Speisen auf. Dies war eine der Auftaktprüfungen im praktischen Teil des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses, des Quali. Dieser startet mit den Wahlfächern.
Die schriftliche Runde beginnt am Montag, 4. Juli. Dann stehen eine Woche lang Englisch, Deutsch, Mathematik, AWT (Arbeitslehre-Wirtschaft-Technik), PCB (Physik, Chemie, Biologie) und GSE (Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde) auf dem Prüfungskalender.
"Wir fahren nach Berlin!"
Abschlussfahrt der Klasse 9 vom 09. bis 13. Mai 2011
Am Montag, den 09.05.2011, trafen sich die Schüler der Abschlussklasse 9 der Mittelschule Berngau mit ihren Lehrern Frau Kohlmann und Herrn Thomas um die gemeinsame Abschlussfahrt nach Berlin anzutreten. Nach einer 6-stündigen Busfahrt mit Oliver vom Busunternehmen Dörfler kamen wir in Berlin an. Noch am Nachmittag besichtigten wir den Bundestag. Danach fuhren wir in unser Hotel und bezogen die Zimmer.
Der zweite Tag begann mit einer Stadtrundfahrt per Bus, bei der uns viele Sehenswürdigkeiten gezeigt wurden. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir unseren Nachmittag mit einer herrlichen Schifffahrt auf der Spree. Am Abend fuhren wir mit dem Bus zum Sony Center am neu gestalteten Potsdamer Platz, wo wir uns toll amüsierten konnten. Den restlichen Abend verbrachten wir im Hotel.
Am Mittwoch fuhren wir am frühen Morgen mit dem Bus in das ehemalige Stasigefängnis Hohenschönhausen. Dort berichtete uns ein Zeitzeuge vom Leben der damaligen Gefangenen. Alle hörten interessiert, aber auch schockiert zu.
Am Nachmittag fuhren wir nach Potsdam in das Babelsberger – Filmstudio. Dort konnten wir hinter die Kulissen der RTL Serie „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ blicken. Toll war die Stuntshow, bei der wir fasziniert zuschauten und eine Explosion nach der anderen verfolgen konnten.
Abends gingen wir zum Bowling in die Innenstadt. In 7er Gruppen spielten wir gegeneinander. Da den Gewinnern ein Eis versprochen wurde, bemühten wir uns alle sehr! Es machte uns jede Menge Spaß und sorgte für abwechslungsreiche Stunden.
Am Donnerstag fuhren wir gleich in der Früh zum Alexanderplatz. Vom 207 m hohen Fernsehturm aus sahen wir viele Sehenswürdigkeiten von Berlin: den Reichstag, das Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz und das Nikolaiviertel.
Anschließend gingen wir in das Wachsfigurenmuseum Madame Tussauds. Viele Schauspieler, Politiker, Sänger und Sportstars sind hier abgebildet: Michael Jackson, Oliver Kahn, Albert Einstein und Angelika Merkel, ...
Schick gemacht haben wir uns für das Highlight der Woche: das Musical „We will rock you“ von Queen. Es war eine lustige, aber auch spannende Geschichte über das Leben in der Zukunft.
Am späten Abend packten wir dann unsere Koffer. Übermüdet, aber mit vielen schönen Eindrücken von einer rundum gelungenen Reise, traten wir am Freitag die Heimreise an.
"Fragt uns, wir sind die letzten..."
Mit Tränen in den Augen berichteten Ignacy Golik (89) und Eugenliusz Szobski (86) aus Warschau den Schülern der achten und der beiden neunten Klassen von der Zeit während des Zweiten Weltkrieges in ihrer Heimatstadt Warschau, von ihren Erlebnissen und vom Leid im Konzentrationslager. Familienangehörige und Freunde waren ums Leben gekommen; die Erinnerungen an sie sind auch heute noch lebendig. Hass gegen die Deutschen empfinden die beiden Polen nicht. „Es waren ja auch Deutsche in den Konzentrationslagern, die genau so litten wie wir“, erklärt einer der Zeitzeugen.
Es ist ganz still im Mehrzweckraum. Die Schülerinnen und Schüler lauschen aufmerksam den Ausführungen der Zeitzeugen; sie sind sichtlich betroffen von der Grausamkeit, zu der Menschen fähig sind und sie fragen sich: „Warum konnte so etwas eigentlich passieren?“ Zum Schluss appellieren die beiden Polen an die Jugendlichen: „Vergesst nicht, was damals passiert ist. Tut alles, dass so etwas nicht wieder passieren kann!“
Die Berichte der Zeitzeugen gingen Schülern unter die Haut
Zweisprachiges Musical: Grundschüler helfen Hexe Huckla bei Verhandlungen mit Mr. Mouse und lernen dabei spielerisch Englisch
Hexe Huckla (gespielt von Dorothee Reul) hat Großes vor. Sie hat für den jährlichen Hexenwettbewerb in England eine Sprachmaschine erfunden. Mit ihrer Hilfe kann man mit Tieren sprechen – und zwar in allen Sprachen. Soweit die Theorie. Doch als Huckla ihre Erfindung der Generalprobe unterziehen will, funktioniert sie nicht mehr, sie bleibt im Englisch-Modus hängen. Huckla muss den Fehler beheben und die Maschine von innen reparieren. Ein kleiner Wettlauf mit der Zeit beginnt. Die Hexe muss sich nun irgendwie mit Mr. Mouse, einer listigen Hausmaus, arrangieren. Der Mäuserich hatte sich in der Sprachmaschine eingeschlossen. Er will die Türe erst öffnen, wenn die Hexe den stets verachteten Stinkekäse probiert.
Diese spannende Hexengeschichte schauten sich die Grundschüler mit großer Freude und Begeisterung an und wurden von der rothaarigen lustigen Hexe so in ihr temperamentvolles Spiel einbezogen, dass die Kinder richtig mitfieberten, dass die Sprechmaschine wieder funktioniert.
„Hexe Huckla und die total verrückte Sprachmaschine“ ist ein deutsch-englisches Musical. Das unterhaltsame Stück, vermittelt Spaß am Erlernen einer Fremdsprache. Gleichzeitig zeigt es aber auch, wie wichtig interkulturelles Verständnis für das Zusammenleben auf der Welt ist. Denn Huckla versteht am Ende des Stücks, dass ein Miteinander einfacher wird, wenn man akzeptiert, dass das Gegenüber anders ist, und wenn man bereit ist, seine Vorurteile aufzugeben.
Herzlich willkommen!
Mit Frau Petra Gräbner-Vetter hat die Grund- und Mittelschule wieder eine Verwaltungs-angestellte.
Schulleiterin Maria Gebhardt, Konrektorin Regine Klein sowie das gesamte Lehrer-kollegium hießen die neue Verwaltungs-angestellte ganz herzlich in Berngau willkommen. Sie alle wünschten ihr viel Freude bei der Arbeit und sicherten gute Zusammenarbeit zu.
Schüler befreiten schöne Natur von Müll
In der Woche vor den Ostrerferien führten die fünfte und sechste Klasse der Mittelschule mit ihren Lehrkräften eine „Ramadama“-Aktion durch. So sammelten die knapp 50 Schülerinnen und Schüler entlang der Radwege um Berngau und an einem Teilstück der Staatsstraße den dort abgelagerten Unrat auf. Eine Menge von Müllsäcken war nötig, um den Müll, den Bürger gedanken- und verantwortungslos in der Natur hinterlassen hatten, wegzukarren. Dabei fanden die Saubermänner eine Menge von Verpackungsmüll, Flaschen, Zigarettenschachteln, Brotzeittüten, Trinkbechern, ebenso Autoutensilien, Schuhe, Eimer mit Mörtel und einen WC-Deckel. Hundebesitzer hatten die Machenschaften ihrer Vierbeiner zwar schön in Tütchen verpackt, diese aber dann in die angrenzenden Grünflächen, Wiesen und Straßengräben geworfen. Nach dieser schweißtreibenden Arbeit hoffen die Schüler und die Lehrkräfte schon stark, dass die Bürger die Radwege und Straßen jetzt möglichst lange Zeit müllfrei halten.
Pflanzaktion am Schülercafé
Wir haben es geschafft!
Auch die letzte Aktion rund um unser Schülercafé ist erfolgreich beendet: Die Bepflanzung der Außenanlage.
Mit Spaten und Rechen bewaffnet machten sich fünf Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse unter fachlicher Anleitung des Gärtnermeisters Johann Pruy von der Firma Rabovsky ans Werk. Der Boden musste nach dem langen Winter aufgelockert werden, bevor die Pflanzen umsichtig in die Erde gesteckt werden konnten. Bei der Auswahl der Pflanzen war darauf geachtet worden, dass sie robust und pflegeleicht und vor allem nicht giftig sind.
Für die Schüler bedeutete die Maßnahme - wie auch schon beim Bau des Cafés - dass sie im Rahmen der Berufsorientierung einen Einblick in den Beruf des Gärtners gewinnen konnten.
Mit Begeisterung waren die Jugendlichen bei der Sache und interessierten sich schon gleich für einen Praktikumsplatz als Gärtner.
„Es ist schön zu sehen, was man an einem Tag geleistet hat“, stellten die Schüler zufrieden fest und begutachteten ihr Werk stolz.
"Warum ich? Es gibt doch noch andere, die helfen können."
Schüler üben die Herzdruckmassage
Dies gilt nicht mehr für die Schüler der 9. Klasse an der Mittelschule Berngau. In einem Erste Hilfe Kurs lernten sie alle wichtigen Maßnahmen, die im Notfall anzuwenden sind.
Der Ersthelfer ist immer ein "HELD".
Mit diesem Wort lassen sich die notwendigen Maßnahmen auch leichter einprägen. Hierbei steht
- H für Hilfe holen
- E für ermutigen
- L für lebenswichtige Funktionen überprüfen
- D für Decke.
Welche weitere Hilfe nötig ist, kann man nur erkennen, wenn man hingeht, den Verletzten anfasst, anspricht und anschaut. Hierbei muss man aber zunächst an die eigene Sicherheit denken und dann versuchen, weitere Gefahren durch das Absichern abzuwenden.
Auch für ihr späteres Berufsleben sollten die Schüler bestärkt werden die Sicherheitsvorschriften zu beachten und umsichtig zu arbeiten, damit Unfälle vermieden werden.
BRK-Ausbilderin Martina Plank forderte die Teilnehmer auf, etwa alle drei Jahre einen Erste Hilfe Kurs oder mindestens eine Auffrischung zu besuchen. Dabei wird das Gelernte vertieft und durch erneutes Üben gesichert.
Es gilt: Je sicherer man sich fühlt, desto eher ist man auch bereit zu handeln.
Schüler üben Rettung aus dem Eis
Was tun, wenn die Freundin auf dem Eis einbricht? Die Schüler der Grundschule haben es erfahren: Ein Schulteamer des Jugendverbands der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) lehrte den Schülern das richtige Verhalten am Eis. Er zeigte ihnen, was man bei Eiseinbrüchen tun kann und wie Unfälle durch richtiges Verhalten vermieden werden können.
Die Schüler wurden auch selbst aktiv und übten in der Turnhalle Selbst- und Fremdrettungsmaßnahmen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen. Wichtige Fragen wurden beantwortet – zum Beispiel „Woran erkennt man, dass das Eis tragfähig ist?“ oder „Welche Rettungsmöglichkeiten bestehen bei einem Eiseinbruch?“ Die Lehrkräfte zeigten sich begeistert: „Durch das eigene Erleben und den Übungsparcours macht den Kindern das Lernen nicht nur Spaß, sie werden sich im Ernstfall auch sicher an einiges erinnern.“
48 Hilfspakete gehen auf die Reise
Insgesamt 48 Pakete haben die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Schule für die Antenne Bayern Weihnachtstrucker Aktion geschnürt, um damit Not leidenden Kindern in Osteuropa eine Freude zu bereiten. Die Pakete, voll gepackt mit den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem Weihnachtsgeschenk, gehen an bedürftige Familien in Albanien, Bosnien; Moldawien und Rumänien. Hausmeister Josef Moosburger brachte die Pakete zur Sammelstelle nach Neumarkt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gehen die Antenne Bayern Trucker von Landshut aus auf ihre große Tour. Organisiert wurde die Hilfsaktion von der Schülermitverantwortung (SMV). Großes Lob sprach Schulleiterin Maria Gebhardt den Mitgliedern der SMV und den Schülern aus, die sich mit viel Engagement an der Hilfsaktion beteiligt hatten. Das Bild zeigt die Schüler der neunten Klasse beim Verladen der Pakete.
Weihnachtsfeiern 2010
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Messebesuch in Nürnberg
Zur beruflichen Orientierung fuhren unsere 8. und 9. Klassen mit ihren Lehrkräften Frau Schindler, Frau Hermberg und Herrn Thomas nach Nürnberg zur Berufsbildungsmesse. Auf dem Messegelände konnten sich die Schüler in vier Hallen Informationen aus erster Hand zu verschiedenen Berufen einholen.
AZUBIBÖRSE der Mittelschule Berngau jetzt online erreichbar
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Neue Mittelschulen jetzt amtlich
Am 15. November 2010 erhielten die ehemaligen Hauptschulen des Landkreises die Ernennungsurkunden zur neuen Mittelschule. Die Schulleiterinnen unseres Schulverbundes Freystadt - Mühlhausen - Berngau waren aus diesem Anlass zusammen mit den Bürgermeistern der Gemeinden in den großen Sitzungssaal des Neumarkter Rathauses eingeladen.
Schülercafé – „ein großartiges Gemeinschaftswerk“
Bei der Einweihung Handwerkern, Schülern und Sponsoren gedankt
Im Beisein vieler Gäste feierte die Schule die Einweihung des von Schülern und Handwerkern gemeinsam errichteten Schülercafés.
Mit den am Bau beteiligten Handwerkern und Sponsoren feierten am Samstag Schüler, Lehrer und Eltern die Einweihung des neuen Schülercafés. „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, zu welchen Leistungen Hauptschüler fähig sind“, sagte Schulleiterin Maria Gebhardt. Der Dank galt den engagierten Schülerinnen und Schülern, der Initiatorin und Projektleiterin Konrektorin Regine Klein, den Handwerksmeister/innen und Handwerkern, Hausmeister Josef Moosburger, dem Schulverband, den großzügigen Firmen und Sponsoren. Pfarrer Michael Hierl und Dekan Dr. Norbert Dennerlein erteilten dem Bauwerk den kirchlichen Segen. Der Elternbeirat sorgte mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste.
„Wir alle- Schüler, Lehrer und Eltern- freuen uns, dass wir heute unser “Häusl“ - so von Projektleiterin Konrektorin Regine Klein liebevoll genannt - seiner Bestimmung übergeben zu dürfen, sagte Schulleiterin Maria Gebhardt. Durch dieses Haus identifizieren sich Schüler und Lehrer sicherlich noch mehr mit ihrer Schule. Somit ist das Bauwerk auch ein weiterer Mosaikstein in der Profilbildung der Schule, ist die Schulleiterin überzeugt. Weiter zeigt das Projekt eindrucksvoll, in welch hohem Maße engagiert Jugendliche auch heute sind. Künftig werden die Klassen 7 bis 9 das Schülercafé betreiben. Sie übernehmen somit Verantwortung für ein kleines Unternehmen und erfahren, was es heißt, eigenverantwortlich zu handeln. Besonders beeindruckt zeigte sich die Schulleiterin auch von der großen Spendenfreudigkeit der Firmen und Betriebe in Berngau und in der Region. „Im Namen der Schule sage ich allen, die zum Gelingen des Bauwerks beigetragen haben, meinen herzlichen Dank - Dank für Ihren beispielhaften Einsatz und für ihre großzügigen Spenden.
Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Wolfgang Wild meinte, dass dieses Projekt die Schule weit über den Landkreis hinaus bekannt gemacht habe. „Es ist schon einzigartig, dass eine so kleine Schule so Großartiges zu Wege bringt.“
Wie Gisela Rauscher, 1.Vorsitzende des Fördervereins „Horizont“, sagte, haben viele fleißige Hände und großzügige Geldgeber dieses großartige Gemeinschaftswerk möglich gemacht. Nun gehe es darum, das Café mit vielfältigem Leben zu erfüllen.
Projektleiterin Regine Klein ließ die eineinhalbjährige Bauphase Revue passieren. Start war nach wochenlangen Überlegungen und Planungen am 30. März des letzten Jahres. Bereits nach sechs Wochen Bauzeit - am 11. Mai 2009 - konnte Richtfest gefeiert werden. Nach Fertigstellung des Rohbaus machten sich die Hauptschüler mit den Handwerkern an den Innenausbau. Bis zuletzt werkelten sie unermüdlich, schließlich galt es, bis zur Einweihung auch die Pflasterarbeiten im Außenbereich fertig zu stellen. Konrektorin Regine Klein ist überzeugt: „Die Schüler haben von diesem Projekt für ihr persönliches und berufliches Leben profitiert, sich fachliche persönliche und soziale Kompetenzen angeeignet.“ .
Gefördert wurde das Projekt auch von der Agentur für Arbeit, aus Fördermitteln der Regierung der Oberpfalz im Rahmen der vertieften Berufsorientierung sowie vom Schulverband der Gemeinden Berngau und Sengenthal. Den Großteil der finanziellen Abwicklung der Baumaßnahme hatte freundlicher Weise Helmut Rauscher vom Förderverein übernommen. Er hatte auch viele Firmen für die Mitwirkung am Schulprojekt, für Geld- und Sachspenden, gewinnen können.
Wie Michael Ortwein vom Elternbeirat sagte, dürfte das großartige Schulprojekt wohl einmalig in der Region sein. Er ist überzeugt, dass das Haus von Schülern und Lehrkräften gern genutzt werde. Als Einzugsgeschenk übereichte der Elternbeirat an Konrektorin Regine Klein „Brot und Salz“ als symbolische Zeichen für Wohlergehen und Gemeinschaft.
Viele Hände haben am Schülercafe mitgearbeitet!
Der Film über die erste Phase der Bauarbeiten kann hier angesehen werden.
Werteerziehung liegt der neuen Schulleiterin ganz besonders am Herzen
„Wir sind gemeinsam unterwegs“, so hatten die Schülerinnen und Schüler der zweiten bis neunten Klasse bei der Amtseinführung von Maria Gebhardt., der neuen Schulleiterin an der Grund- und Mittelschule, gesungen. Alle - Schüler, Lehrerkollegium, das Staatliche Schulamt, der Schulverband, die Vertreter der Kirche und des Elternbeirats wünschten ihr für die vielfältigen Aufgaben viel Glück und Segen, Kraft und Ausdauer, gute Gesundheit und eine glückliche Hand bei den Entscheidungen. Schulleiterin Maria Gebhardt betonte in ihrer Antrittsrede, dass ihr neben dem Unterricht gerade Werteerziehung und werteorientiertes Handeln besonders am Herzen liegen. Die Schulleiterin: „Dass die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler später ihr Leben eigenverantwortlich gestalten können, brauchen sie einen inneren Kompass, der ihnen Halt, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gibt. Aufgabe der Schule ist es, sie dabei zu unterstützen. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies gemeinsam gelingen wird.“
Schulrat Franz Hübl bezeichnete die neue Schulleiterein als eine erfahrene und sehr engagierte Pädagogin und Führungskraft. Nach seinen Worten habe die Schule Berngau in den letzten Jahren einen sehr erfreulichen Schulentwicklungsprozess begonnen und sich auf dem Weg gemacht, Schule neu zu gestalten. Wichtige Stützpfeiler waren dabei Eigeninitiative, verantwortliches Handeln, Schülernähe und gegenseitige Wertschätzung. Nunmehr falle der neuen Schulleiterin die Aufgabe zu, diesen guten Ruf der Schule und diese positive Atmosphäre zu bewahren und mit neuen Akzenten gemeinsam weiterzuentwickeln.
Im Namen des Lehrerkollegiums und der Schülerschaft gratulierte Konrektorin Regine Klein der neuen Schulleiterin Maria Gebhardt ganz herzlich. Die Konrektorin: „In Berngau ist die Welt noch in Ordnung. Die Schulleiterin könne auf eine Lehrerschaft mit reichhaltiger Erfahrung bauen, ebenso auf eine Truppe, die mit Herzblut ihre pädagogische Verantwortung wahrnehme. „Nutzen Sie das Angebot der Lehrerschaft auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit – zum Wohle der uns anvertrauten Kinder.“ Auf eine konstruktive Zusammenarbeit freute sich auch Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Wolfgang Wild. Er verglich die die Schule mit einem Schmuckkästchen mit vielen Juwelen darin. So sorgen Lehrkräfte, Hausmeister, Sekretärin, Reinigungskräfte, Mittagsbetreuung, Schulverband, Elternbeirat und Förderverein mit ihrer Arbeit dafür, dass sich alle in der Schule wohl fühlen können. Pfarrer Michael Hierl meinte, eine gute Schule zeichne sich durch eine ganzheitliche Erziehung aus, durch die Bildung von Geist, Herz und Seele. Den Glückwünschen schloss sich auch stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Yvonne Tordai an. „Auf ein gutes Miteinander! Lasst uns gemeinsam an einem Strang ziehen!“ Die neue Schulleiterin Maria Gebhardt war von den vielen guten Wünschen sehr beeindruckt und versicherte, ihr Bestes zu geben: „Gemeinsam werden wir unsere Aufgaben gut meistern!“
Elternbeirat plant viele Aktionen
Michael Ortwein ist Elternbeiratsvorsitzender der Grundschule Berngau, Petra Simon Elternbeiratsvorsitzende der Mittelschule.
Bei der konstituierenden Sitzung haben die Elternbeiräte der Grund- und Mittelschule ihren 1. Vorsitzenden gewählt. So ist Michael Ortwein Elternbeiratsvorsitzender der Grundschule und Petra Simon 1. Elternbeiratsvorsitzende der Mittelschule (Klassen 5 bis 9). Die beiden Gremien kamen jedoch darüber ein, soweit möglich gemeinsam zu tagen und auch die Entscheidungen für die Schule gemeinsam zu treffen.
Bei der Zusammenkunft hatte sich auch die neue Schulleiterin Maria Gebhardt den Mitgliedern des Elternbeirats vorgestellt und ihnen eine konstruktive Zusammenarbeit zugesagt.
Auch für dieses Jahr hat der Elternbeirat wieder eine Menge von Aktionen geplant. So übernimmt er bei der Einweihung des Schülercafés am 23. Oktober die Bewirtung. Beginn ist um 14 Uhr. Weiterführen will man auch die erfolgreiche Aktion „gesundes Pausenbrot“ und das „Junges Forschen“ in der Grundschule. Ein Erste-Hilfe-Kurs ist für die Grundschüler geplant, ebenso für die 9. Klasse. Weiter sollen die Grundschüler der Klassen drei bzw. vier einen „Computerführerschein“ erwerben können Für die fünfte bzw. sechste Jahrgangsstufe ist der Kurs „Tastschreiben“ angedacht.
Stark machen will sich das Gremium auch für das Schulfruchtprogramm. Hier sollen die Schüler einmal in der Woche mit Frischobst versorgt werden.
Maria Gebhardt - neue Schulleiterin in Berngau
Mit Beginn des neuen Schuljahres hat Maria Gebhardt die Schulleitung an der Grund- und Mittelschule Berngau übernommen. „Ich freue mich auf diese neue Aufgabe“, erklärte die neue Schulleiterin im Gespräch mit dem Neumarkter Tagblatt. „Vieles von dem, was meine Vorgängerin im Amt, Rektorin Cornelia Krodel, in die Wege geleitet und was sich in der Vergangenheit bewährt hat, möchte ich weiterführen. Gleichzeitig werde ich aber auch neue Akzente setzen, um den Anforde-rungen der Zeit gerecht zu werden.“ Besonders am Herzen liegt ihr ein guter Unterricht, der sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert, sie fördert, aber gleichzeitig auch fordert. Die Kinder sollen ihre Fähigkeiten erfahren und erspüren und diese weiter entwickeln. Defizite gilt es dabei ebenso zu erkennen und durch Fördermaßnahmen auszugleichen. Gebhardt: „Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler fit zu machen fürs Leben. Deshalb sollten wir bei unserer unterichtlichen und erzieherischen Arbeit positiv denken und das Beste daraus machen.“
