Schulleben

Schuljahr 2009/10

 

 

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 Schüler schauen sich in der Berufswelt um
- die achte Klasse der Hauptschule Berngau im Praktikum

 

"Ganz schön anstrengend!", meinen einige der Schüler der achten Klasse der Hauptschule Berngau, die in der Woche vom 09. - 13.11.2009 ihre erste Praktikumswoche absolvieren. Das Betriebspraktikum heißt für alle: raus aus der Schule, rein in die Betriebe und in die Berufswelt und eigene Vorstellungen überprüfen. Zum ersten Mal können sie den betrieblichen Alltag erleben und erfahren, was es heißt, beruflich tätig zu sein. Einen guten Eindruck von sich zu hinterlassen, ist das Bestreben der Praktikanten, um eine gute Chance bei der Bewerbung für eine zukünftige Lehrstelle zu erhalte.

 

Den folgenden Betrieben dankt die Schule Berngau für ihre Bereitschaft, die Schüler auf die Berufswelt vorzubereiten: 

 

Baron - Berngau

Berggasthof Sammüller - Neumarkt

Blütenzauber - Pavelsbach

Blumen Moll - Burgthann

Die Kinderburg Horizont - Winkelhaid

Friseur Alexandra - Neumarkt

Götz Technik - Neumarkt

Hotel-Gasthof am Schloß - Pilsach

Hotel Pietsch - Freystadt

Hotel-Gasthof Wittmann - Neumarkt

Josef Blomenhofer Baugeschäft - Berngau

Kindergarten St. Peter und Paul - Berngau

Kindergarten St. Willibald - Neumarkt

Kindergarten Sternschnuppe - Sengenthal

Klebl - Neumarkt

Meyer Fördertechnik - Neumarkt

Miele Center Ochsenkühn- Neumarkt

Möbelwerkstatt Kellermann - Reichertshofen

Praxis Dr. Med. Echaniz - Neumarkt

Schreinerei Seidl - Berngau

Schreinerei Urban - Stauf

Uhren Mühlbauer - Neumarkt

 

Schuljahr 2008/09

Ein Schultag mit Jim Wingate

 

Jeden Zuhörer begrüßt Jim Wingate mit Handschlag und einem freundlichen „Hello, I`m Jim! Come in" und nimmt ihm sogleich jede Scheu. Eine ganz besondere Englischstunde steht auf dem Plan; „very British" geht es zu. Der in Wales lebende schottische Geschichtenerzähler („Storyteller")- früher selbst Lehrer - war in diesen Tagen Gast in der Schule. Für seine Geschichten holt sich der Schotte gleich zu Beginn Hilfe aus den Reihen der Zuhörer. Anfangs noch zögerlich, finden sich schnell Freiwillige. Meist stehen mehrere Schüler als „Actors" auf der Bühne, während Jim Wingate seinen Zuhörern mit viel Gestik und Mimik seine Geschichten erzählt. Seine „Assistenten" vorne dran verkörpern Charaktere aus den „Stories". Er begeistert mit Geschichten von gefährlichen Abenteuern, schrecklichen Tieren und unfähigen Friseuren. Dabei gehen so manche Ohren und Nasen oder gar Köpfe verloren. Da fliegen Adler im Wind, Opa und Enkel fangen Unmengen von Fischen und Haircutter wird zum Schlüsselwort für eine märchenhafte Geschichte mit lustigen Zwischenfällen. Die Erfindung des Schuhs als Ergebnis einer König-Sklave-Beziehung reizt die Fantasie der jungen Zuhörer
In den Stories der älteren Schüler geht es zwar auch lustig zu, aber auch Nachdenkliches und Kritisches kommt nicht zu kurz. Manche seiner Geschichten sind Hunderte von Jahren alt und werden ausschließlich von Storyteller zu Storyteller überliefert.
Das Hörverstehen der Schüler, ihr aktiver und passiver Wortschatz werden in den kurzen Sequenzen mobilisiert und erweitert. So schnell und ertragreich werden Schulstunden im Alltag selten vergehen können. Fazit der Schüler: „Es war super und wir haben wirklich alles verstanden."
Für die fachinterne Lehrerfortbildung am Nachmittag steht der Brite zur Verfügung, um die interessierten Lehrer in die „ 7 secrets of teaching" einzuweihen. Mit neuen Anregungen und Erkenntnissen werden die Lehrkräfte nun ihren Englischunterricht bereichern. Jim Wingate - der Native Speaker und Storyteller- immer wieder ein Gewinn.

Schüler sind stolz auf: „unser neues Häuschen".
Richtfest: Zahlreiche Firmen unterstützen das Bauprojekt der Berngauer Schule mit Sach- und Geldspenden - Förderverein besonders aktiv.

Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an der Volksschule können stolz auf sich und ihr Bauwerk sein. Sie haben mit Maurermeisterin Claudia Schneider und Zimmerermeisterin Brigitte Lang ein „Haus für Schüler" gebaut. Am Samstag haben sie mit Eltern, Lehrkräften, Förderverein und Sponsoren das Richtfest gefeiert. Für Musik sorgte die Schulband unter Lei-tung von Barbara Kohlmann. Eltern und Elternbeirat hatten hierfür ein reichhaltiges Büfett vorbereitet. Großes Lob zollte Rektorin Cornelia Krodel der Initiatorin und Projektleiterin Regine Klein (Konrektorin), dem Förderverein, der Gemeinde, der Agentur für Arbeit, dem Schulamt sowie allen Firmen, die durch Geld- und Sachspenden das Projekt tatkräftig unterstützen. Bewundernswert sind die beiden Handwerksmeisterinnen, die mit viel pädagogischem Geschick die Schüler begeistern und bei den Arbeiten aktiv mit einbinden. Eine wichtige Stütze dabei ist Hausmeister Josef Moosburger. Großes Lob zollte Krodel auch Bürgermeister Wolfgang Wild für seinen beispielhaften Einsatz für das Schulprojekt. Ganz wesentlich zum Erfolg dieser Bau-maßnahme beigetragen hat der Förderverein „Horizont" der Schule. So hat Vorstandsmitglied Helmut Rauscher viele Firmen als Sponsoren gewinnen können. 1. Vorsitzende des Fördervereins Gisela Rauscher zeigte den Werdegang des Projekts auf, angefangen von der Idee und Planung (durch Architekt Werner Klein), über die Finanzierung bis hin zur gegenwärtigen Verwirklichung. So trägt die Agentur für Arbeit im Rahmen der vertieften Berufsorientierung ein Drittel der Kosten und die Gemeinde ein Viertel. Den Rest will der Förderverein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden der Firmen aufbringen. Bürgermeister Wolfgang Wild zeigte sich begeistert: „Das Projekt zeigt, zu welch großen Taten auch eine kleine Schule fähig ist, wenn sich Schüler, Lehrkräfte und Eltern mit ihr identifizieren. Durch dieses Projekt werde der gute Ruf der Berngauer Schule erneut bestätigt." Für Klassensprecherin Sabrina Rupp und ihre Mitschüler waren die Arbeiten sehr interessant: „Wir können dabei viel lernen. Das Projekt hat auch unsere Klassengemeinschaft enorm gestärkt." Voll des Lobes sind auch Maurer- und Zimmerermeisterin: „Die Schülerinnen und Schüler sind von Anfang an mit vollem Eifer dabei; der Baufortschritt hat sie immer wieder neu beflügelt. Ich kann nur sagen: Die Jugendlichen können wirklich stolz sein auf „ihr Bauwerk". Auch uns beiden macht die Arbeit in Berngau viel Spaß. Elternbeiratsvorsitzende Ingrid Deß (Berngau) und Robert Metschl (Reichertshofen) zeigten sich wie die anderen Eltern auch begeistert vom Bauwerk: „Eine wirklich tolle Leistung!"

 

 

Berngauer Schüler bauen ein Haus „ein Haus von Schülern für Schüler“

 

Projekt: Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung wird durch Förder- und Spendengelder finanziert

 

 

Zwischen Ostern und Pfingsten: Großbaustelle auf dem Schulgelände. Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse bauen in Zusammenarbeit mit Maurermeisterin Claudia Schneider und Zimmerermeisterin  Brigitte Lang auf dem Pausenhof ein 40 Quadratmeter großes Haus. Für das Gebäude hat die Schule schon im Vorfeld viele Verwendungsmöglichkeiten: als Schülercafé, als Natur- und Technik-Haus, als Raum der Stille und der Besinnung oder als Lesehaus – „ein Haus von Schülern für Schüler gemacht“

Initiatorin und Projektleiterin für den Hausbau ist Konrektorin Regine Klein. Zusammen mit den beiden auch pädagogisch geschulten Handwerksmeisterinnen und mit Unterstützung des Hausmeisters Josef Moosburger will ihre Klasse den Hausbau „stemmen“. Freilich hoffen die jungen Baumeister auch auf die Mithilfe so mancher Eltern.

Konrektorin Regine Klein: „ Ich bin überzeugt, es wird eine gute Sache, auch wenn der Weg bis zum Richtfest und bis zur Fertigstellung nicht leicht sein wird.“  Mit dem Bauvorhaben verfolgt die Schule ein ganz wichtiges Ziel: Die Schülerinnen und Schüler sollen bei der Baumaßnahme von Beginn an dabei sein und beim Roh- und Innenausbau voll mitarbeiten – angefangen vom Lesen des Bauplans, dem Aufstellen des Schnurgerüstes und dem Aushub der Baugrube über das Betonieren der Bodenplatte und dem Errichten der Außenwände bis hin zum Fertigen des Dachstuhls und Decken des Daches. In einer zweiten Bauphase im neuen Schuljahr heißt es dann  Spengler-, Elektro-, Putz- und Fliesenarbeiten durchzuführen- selbstverständlich immer unter fachlicher und pädagogischer Anleitung. Gefragt sind dann die Schüler der beiden jetzigen siebten Klassen. Als Termin für die endgültige Fertigstellung hat man den Mai 2010 ins Auge gefasst. Konrektorin Regine Klein: „Bei diesem Projekt lernen die Kinder die Arbeitsabläufe und die Tätigkeiten der verschiedenen Bauberufe kennen, was ihnen sicherlich auch bei der anstehenden Berufswahl von Nutzen sein wird. Zudem können sie durch die aktive Teilnahme am Hausbau ihre Neigungen und fachlichen Kompetenzen (Einblick in typische Berufsbilder) sowie ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen erweitern und vertiefen. Gefragt sind  Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Belastbarkeit, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Gleichzeitig übernehmen sie Verantwortung für „ihr Bauprojekt“, sie müssen lernen, selbstständig  und im Team zusammenzuarbeiten. Sie erleben ihre Arbeit als unentbehrlichen Beitrag zum Gelingen des gesamten Bauwerks Zudem wird die Anteilnahme und Anerkennung durch die Schulgemeinschaft ihre Identifikation mit der Schule stärken, ist die Konrektorin überzeugt.

Die Schülerinnen und Schüler selbst sind mit großem Eifer und Interesse bei der Sache und langen bei den Arbeiten kräftig zu. “Das macht Spaß“, erklärt Petra Pröpster und ihre Klassenkameraden stimmen ihr zu. Für die Bauphase existiert bereits ein genauer Zeitplan. So ist zwischen Ostern und Pfingsten jeweils die Hälfte der Klasse  für drei Wochen im Betriebspraktikum, während die andere Hälfte auf der Baustelle schuftet. Danach tauschen die Gruppen.

Mitfinanziert wird das Bauvorhaben als Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung  von der Agentur für Arbeit, vom Schulverband sowie durch zahlreiche Geld- und Sachspenden von Unternehmen aus Berngau und der näheren Umgebung. Gisela und Helmut Rauscher vom Förderverein „Horizont“ der Schule sind ebenfalls begeistert von den Unternehmern und der Handwerkerschaft in der Region, die das Bauvorhaben stark unterstützen, weil sie auf die jungen Menschen setzen.

 

 

 

Das ABC der Freundlichkeit

 

„Händlerin der Worte“ ruft zur Höflichkeit auf

 

Mit Höflichkeit und freundlichen Worten wie „Danke“ und „Bitte“ kommt man im Leben weiter. Doch genau dieser Wortschatz wurde der „Händlerin der Worte“, aus dem gleichnamigen Musical, von ihrem Marktstand gestohlen. Verzweifelt wendet sie sich nun an die Grundschüler und hofft mit deren Hilfe, die guten Wörter wieder zu finden. Während ihrer Suche, bei Gesang und Tanz, lernen die Schüler den Unterscheid zwischen Fremd- und Schimpfwörtern, höflicher Worte und Worte, die trösten, kennen. Und auch sie selbst verraten der Händlerin ihr ganz persönliches Lieblingswort. Die Buchstabenhändlerin  verkauft ihre schönen, höflichen, fremden, modernen, alten oder neumodernen, ebenso wie die bösen Worte äußerst wortreich, denn zu jedem einzelnen Begriff hat sie eine kleinere oder größere, amüsante oder lehrreiche Geschichte parat- beispielsweise wie zerbrechlich die „Freundschaft“ ist, wie hässlich die „Lüge“ und wie köstlich die Buchstabenkombination „Schokolade“ schon auf der Zunge zergeht.

 

Fremdwörter werden ebenso erklärt. Hätten Sie gewusst, dass „Anorak“ ein Begriff der Eskimos ist und „Matratze“ aus dem Arabischen kommt? „Die berüchtigten Schimpfworte, die sowieso jeder kennt und sich außerordentlich gut verkaufen, zeige ich nicht, die sind in einer unglaublich schweren Kiste“, sagt die Händlerin  lachend. „Die verkaufe ich an die heimwerkenden Väter.“ Begeistert singen die Kinder den Refrain mit: „Denk daran, denk daran, sei gescheit, weiter kommt man nur mit Höflichkeit“. Leider sind der Händlerin jene Worte auf diebische Weise abhanden gekommen, die als die wertvollsten von allen zählen: Worte der Verständigung, der Freundschaft und des Miteinanders. Aber dazu werden die Kinder aufgefordert, ihr zu schreiben, falls ihnen solche Worte unterwegs begegnen.

 

Die junge Schauspielerin fesselt das Publikum. Mit ausdrucksstarker Mimik und professioneller Schauspielkunst tanzt, singt und spricht sie jeden an. Und dabei werden spielerische und spaßig immer wieder pädagogisch sehr wertvolle Aussagen gemacht. Auch Rektorin Cornelia Krodel ist von der Aufführung begeistert: „Das Theaterstück passt ganz gut zu unserem Jahresthema Soziales Lernen.“

 

 

Besser mit allen Sinnen zum Lernerfolg Besser mit allen Sinnen zum Lernerfolg

 

 

Besser mit allen Sinnen zum Lernerfolg

 

Von seiner ganz anderen Seite als gewohnt zeigte sich der bekannte Zauberer Fabelini beim Elternabend an der Schule Berngau. Franz Probst, so sein bürgerlicher Name, ein gebürtiger Pädagoge und Initiator der Aktion „Lernen macht Spaß“.  Hauptziel seines Elternseminars: „Die Schüler sollen besser lernen können.“

 

Schulleiterin Cornelia Krodel begrüßte den Referenten, der in seinen humorvoll vorgetragenen Ausführungen der Frage nachging:  „Lernen - gewusst wie?  Eine Gebrauchsanweisung für das Gehirn“.

 

Über die richtige Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Ausnutzung der idealen Lernzeit bis hin zur großen Bedeutung von viel Bewegung, einer gesunden Ernährung („legales Doping“) und der Motivation (insbesondere durch Lob und Anerkennung) spannte der Referent den Bogen. Entscheidend für das Lernen sei auch die Konzentrationsfähigkeit, wobei Probst das Fernsehen und die Computerspiele als „Konzentrationskiller“ bezeichnete. Lesen hingegen sei „Kino im Kopf“.

 

Wie können Kinder ein „Supergedächtnis“ bekommen? Probst verglich dies mit einer Lernsoftware, die beide Gehirnhälften stets aktiv halten soll. Selber tun, alle Sinne in den Lernprozess einbauen, kleine Lerneinheiten und abwechslungsreiche, durchaus spielerische Lernvarianten nehmen, dies und vieles mehr beeindruckt das Gehirn und regt zum erfolgreichen Lernen an.  Probst wies auch auf die Bedeutung des Musizierens hin, bei dem beide Gehirnhälften ständig miteinander zusammenarbeiten müssen und das Absterben lebenswichtiger Denkfunktionen verhindert wird. Auch stellte der Referent eine Vielzahl von Lerntechniken praktisch vor, so z.B. die Loci-Technik, bei der zu lernende Begriffe mit markanten Punkten einer Wegstrecke verbunden werden. Auch die Mind Map (Gedächtniskarte), ein „Spickzettel“, der viele Informationen in einer grafischen Übersicht speichert, sei eine erstklassige Methode, um sich den Lernstoff besser einzuprägen, so der Referent. Vor allem die praktisch vorgeführte „Ankertechnik“ konnte die Zuhörer überzeugen. Dabei werden Wörter oder Fakten mit anderen Begriffen einer eingeprägten Liste kombiniert.

 

 

 

Berufsorientierungswoche der 7. Klasse in der HWK in Neumarkt

 

Im Rahmen der vertieften Berufsorientierung führte die 7. Klasse mit ihrem Lehrer Alexander Thomas ein Praktikum im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer in Neumarkt durch. Die Schüler lernten unter der Anleitung von Ausbildern des BTZ verschiedene Berufsfelder kennen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Handwerkskammer in Neumarkt, bei Herrn Greser und seinen Mitarbeitern, für die interessante und lehrreiche Woche. Wir konnten viel über die Handwerksberufe erfahren. Es war eine hervorragende Möglichkeit herauszufinden, welcher Beruf uns interessieren und Freude machen könnte. Wir sind der Berufswahlentscheidung auf diese Weise wieder ein kleines Stück näher gekommen. Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder!

 

Schuljahr 2007/08

 

 

05. bis 09. Mai 2008 Abschlussfahrt der Klassen 9 und M10 an den Gardasee

 

 

Am Montag, den 05.05.2008, trafen sich die Schüler der beiden Abschlussklassen 9 und M10  der VS Berngau mit ihren Lehrern Fr. Hermberg, Fr. Kohlmann, Herr Thomas und Herr Wolf um die gemeinsame Abschlussfahrt an den Gardasee anzutreten.

Nach einer 8-stündigen Busfahrt mit Oliver vom Busunternehmen Dörfler kamen wir in unserem Hotel in Busolengo, am südöstlichen Ende des Gardasees an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und die große Hotelanlage besichtigt hatten, gab es auch schon das erste Abendessen. Völlig erschöpft und mit gut gefüllten Mägen fielen wir in unsere Betten.

 

Den zweiten Tag verbrachten wir in der berühmten Inselstadt Venedig. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die bekannte Wasserstadt erkunden. Am Nachmittag gab es noch eine Führung, bei der wir viel Wissenswertes über Venedig erfuhren. Besonders gefallen haben uns die vielen Tauben, die aber auch ganz schön lästig und aufdringlich sein konnten. Eine Fahrt mit einer Gondel wäre schön gewesen, aber dies war einfach viel zu teuer!

 

Am Mittwoch hatten sich die Schüler das Reiseziel „Gardaland“ gewählt. Die zahlreichen Fahrgeschäfte und Attraktionen des Freizeitparks beeindruckten uns sehr und sorgten für jede Menge Spaß und abwechslungsreiche Stunden.

Den dritten Vormittag verbrachten beide Klassen in Schwindel erregender Höhe auf dem Monte Baldo. Zum Glück mussten wir nicht hinaufsteigen, sondern konnten bequem mit der Seilbahn hinauffahren. Vom Gipfel aus hatten wir einen sehr schönen Ausblick über den ganzen Gardasee. Den Nachmittag stellten die Lehrer zur freien Verfügung, so dass die meisten Schüler ihre Zeit am großen, hauseigenen Pool verbringen konnten. Am Abend fuhren einige von uns nach Verona, um den legendären Balkon aus „Romeo und Julia“ zu bewundern. Mit einem leckeren Eis ließen wir den letzten Tag  in der schönen Altstadt von Verona ausklingen.

 

Übermüdet, aber mit vielen schönen Eindrücken von einer rundum gelungenen Reise, traten wir am Freitag früh die Heimreise an.